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Grundlage

Körperpsychotherapie

Körperpsychotherapie ist eine moderne psychotherapeutische Methode, welche das Seelenleben des Menschen in enger Verbindung mit seinem Körper sieht.

Seelische Zustände, z. B. Anspannung, depressive Stimmung, negativer Stress wegen Arbeits-, Partnerschafts- oder finanziellen Problemen oder anderer traumatischer Erlebnisse haben demgemäß Entsprechungen im Körperlichen: Anspannung in verhärteten Muskeln, depressive Stimmung in zurückgehaltener Atmung und negativer Stress in starker Übererregung des Gehirns und Abgetrenntheit vom Körper.

Ist die Schwangerschaft durch solche Stressoren, durch Komplikationen oder durch verunsichernde Aussagen durch eine eventuelle Pränataldiagnostik geprägt, kann sich die Angespanntheit auf den Fötus übertragen.

Auch das Geburtserlebnis ist wichtig zu betrachten: War ein würde- und respektvoller Umgang mit der Familie während der Geburtssituation gegeben? Wurde dem Baby Zeit gegeben? Kam es zu lebenserhaltenden Maßnahmen für Mutter oder Baby, die eine natürliche Geburt nicht ermöglicht haben? Wurde die Familie kurz nach der Geburt getrennt?

Kommunikation über Körpersprache

Lange bevor der Mensch über seine Sprache kommuniziert, verständigt er sich über Körpersprache. Babys befinden sich noch vollständig in diesem Entwicklungsstadium. Alles, was sie mitzuteilen haben, teilen sie aus ihrem Gefühlszustand heraus über den Körper mit. Auch das Schreien ist ein Ausdruck von Gefühlszuständen und Körpersprache.

Erwachsenen fällt es oft schwer, diese Sprache zu verstehen und darauf angemessen zu reagieren. Die Körperpsychotherapie verfügt über umfassendes Wissen, wie über den Körper solche seelischen Zustände begriffen und verändert werden können, worauf ich mich in meiner Arbeit beziehe.